Hans-Jürgen Kreische – „Hansi“ die Fußball-Ikone aus Dresden

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Hans-Jürgen Kreische, seinen Fans auch schlicht als „Hansi Kreische“ bekannt, wurde am 19 Juli 1947 in Dresden geboren. Er war Fußballspieler in Dresden und zwar in der DDR Oberliga. Höher könnte man in der ostdeutschen Fußballklasse nicht steigen. Kreische konnte mit Dynamo Dresden fünfmal Meister werden und feierte auch den Pokalsieg mit seinem Verein. Er ist stolze 50-facher Nationalspieler, was kaum ein Fußballstar schafft.

Die Biografie und Karriere des Hans-Jürgen Kreische

Hansi Kreische hat eine sehr interessante Biografie vorzuweisen, die echte Fans sicherlich schon kennen. Es gibt kaum einen Spieler, der eine solch tolle Fußballzeit und vor allem viele Erfolge aufzeigen kann.

Seine Jugend

Hans-Jürgen Kreische seine JugendHans-Jürgen Kreische wurde das Fußballerblut in die Wiege gelegt, denn auch sein Vater Hans Kreische war ein Fußballspieler. Dieser spielte noch vor dem zweiten Weltkrieg als Spieler beim Dresdner SC mit und wechselte dann später zu Dynamo Dresden. Bis 1950 lebte der kleine Hansi mit seiner Familie in Dresden, dann erfolgte ein Umzug nach West-Berlin und anschließend hat die Familie bis 1954 in Heidelberg gelebt. Danach ging es wieder nach Dresden, wo der Hansi mit 10 Jahren beim Fußballverein angemeldet wurde. Natürlich beim Dynamo Dresden, der schon für seinen Vater wichtig war. Dieser trainierte seinen Sohn übrigens eine gewisse Zeit lang.

Hansi Kreische spielte sich durch die Nachwuchsmannschaften. Mit der DDR Junioren Nationalmannschaft gelang ihm 1965 das 2:0 gegen Österreich. Faszinierend ist auch, dass er sogar 5 Spiele des UEFA Jugendturniers spielte und konnte sich über den Turniersieg freuen. Es wurde nicht ruhig um Hansi, denn von 1966 bis 1969 spielte er 9 Länderspiele mit der Nachwuchs Nationalmannschaft. Und trotz seiner Erfolge hat sich Kreische auch um seine Ausbildung gekümmert. Erst erfolgte die schulische Laufbahn und dann eine Ausbildung als Betonfacharbeiter.

Mit 17 Jahren spielte Kreische sein erstes Oberligaspiel, das Datum war der 29 November 1964 und erzielte in der 90 Spielminute sein erstes Tor. In der Saison 1965/66 spielte er wieder mit dem Oberligateam, schaffte dort aber nur in der Spielzeit ein Tor. Dies allerdings hat sich ein Jahr später geändert. Da wurde Kreische als bester Torschützer gefeiert, weil er stolze 8 Treffer landen konnte und das in 21 Spielen. 1967/68 wendete sich das Blatt der Fußballerkarriere ein wenig, denn Dynamo Dresden ist abgestiegen. Der Aufstieg jedoch folgte schnell, allein Kreise sorgte mit 16 Toren dafür, denn alle Mitspieler des Vereins wollten nicht in der zweitklassigen DDR Liga spielen und kämpften sich wieder nach oben.

Seine Karriere mit der Nationalmannschaft

Hans-Jürgen Kreische schaffte es schon in der Saison 1967/68 in die A-Nationalmannschaft. Er schoss sein erstes Tor am 2. Februar 1968 und zwar auf der halbrechten Angriffsseite. Schon 1969 wurde Hansi als fester Spieler der Nationalmannschaft angesehen. Er spielte zwischen 1969 bis 1973 13 Europameisterschafts- und Weltmeisterschafts-Qualifikationsspiele. 1974 konnte sich die DDR behaupten und dann fiel bei dem WM-Turnier ein unvergessliches Kreische Tor. Er hat in der Finalrunde das 1:0 geschossen. Leider konnte er dann bis 1975 nur noch an 5 Länderspielen teilnehmen, weil er verletzt war. Das letzte Länderspiel, bei dem Hansi Kreische beteiligt war, wurde am 31 Juli 1975 gespielt.

Kreische und seine Karriere mit der Nationalmannschaft kann sich sehen lassen. Es gab 50 A-Länderspiele in 8 Jahren und Kreische selbst erzielte in der ganzen Zeit 25 Tore. Somit ist es nicht verwunderlich, dass über diesen Spieler auch heute noch gesprochen wird.

Die Olympiaauswahl

Die Olympiaauswahl war für Kreische natürlich auch ein Thema. In der DDR kam er von 1967 bis 1972 zehnmal zum Einsatz. Davon kam er gleich sechs Mal bei den Endrundenspielen aufs Spielfeld und zwar als linker Mittelfeldspieler. Auch hier machte Hansi Kreische von sich Reden, denn im kleinen Finale konnte er einen Rückstand von 0:2 auf einen Endstand von 2:2 bringen.

Die Oberliga mit Hans-Jürgen Kreische

Wie schon erwähnt, könnte Hans-Jürgen Kreische mit seinem Verein wieder in die Oberliga aufsteigen. Er spielte 1969/70 im Mittelfeld und hat es trotzdem wieder zum Torschützen von Dynamo geschafft. Er hat 6 Meisterschafts-Tore geschossen. Auch die Saison 1970/71 kam er als Mittelspieler zum Einsatz und hat in 23 Punktspielen ganze 17 Treffer erzielt. Kreische wurde als Oberliga Torschützenkönig gefeiert. Das reichte ihm scheinbar nicht, denn er hat das Ganze dann noch einmal 1972 erreicht. Ebenso wie 1973 und dann noch 1976.

Kreische durfte 1971 auch die Double Meisterschaft und den Pokalsieg feiern. Und bei all diesen Leistungen wurde er in verschiedensten Jahren als Fußballer des Jahres in der DDR gefeiert. Dies war 1973 so, wie die Folgejahre 1976 – 1978. Es dürfte niemanden verwundern, dass Hansi Kreische auch einige Jahre der Mannschaftskapitän bei Dynamo war. Der Herbst im Jahre 1977 war der letzte Herbst, in dem er in der Oberliga spielte.

Wer so oft spielt, hat natürlich leider auch hier und da Verletzungen, vor allem beim Fußball. 1973 bis 1975 musste die Kreische Karriere unterbrochen werden. In seinem letzten Spiel am 16 Oktober 1977 schoss er sein letztes Meisterschaftstor. Zusammenfassend spielte er 234 Erstligaspiele und 37 Mal bei den europäischen Pokal-Wettbewerben mit 17 Toren.

Was kam nach der Spielerzeit?

Die Fußballschule von Hansi Kreische

Screenshot der Hansi Kreische Fußballschule (www.fussballschule-hansikreische.de) Datum: 15.07.2007

Hans-Jürgen Kreische hatte wahrlich nicht viel Zeit zum Durchatmen. Er wurde gleich nach seiner Laufbahn als Fußballspieler in den Trainerstab von Dynamo Dresden übernommen. Seit 1980 hat er sein Diplom als Sportlehrer gemacht. Erst trainierte er den Nachwuchs und konnte 1995/96 als Cheftrainer der 1.Mannschaft in der drittklassigen Regionalliga agieren. Nach nur sieben Tagen wurde Hansi Kreische entlassen. Dies sorgte dafür, dass er sich alleine durchbeißen wollte und 1997 eine Fußballschule gründete. Im Jahr 1998 war er als Talent-Sichter für den Deutschen Fußball Bund tätig, wenn auch nur auf Honorarbasis. Die Wende kam 2004, denn da hat der HSV Kreische im Scouting eingestellt und das hauptberuflich. Auch dort nahm seine Karriere seinen Lauf, denn seit 2010 agiert er als Chefscout bei RB Leipzig.

Mehr als Hansi Kreische kann sich ein Spieler in seiner Laufzeit als Fußballer kaum wünschen!

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