WM 2010: Wissenschaftliche Prognose der Gewinnchancen

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Etwa eine Woche vor dem Start der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika, ist eine wichtige Prognose, für die Titel Chancen der verschiedenen Teilnehmer der Weltmeisterschaft von der Forschungsstelle Glücksspiel, bekannt gegeben worden. Dabei bilden vor allem die Wettquoten von 20 Anbieter für Sportwetten die Grundlage für die WM 2010 Titel Prognose der Universität Hohenheim. Die Sportwettenanbieter sind dabei, bis auf den einzigen in Deutschland ansässigen Anbieter Oddset für die Sportwetten, international tätig.

Prognose der WM Titel Gewinnchancen

Mit diesen Wettquoten kann man dann die Vorhersage bzw. Prognose errechnen, wie genau der Markt für die Sportwetten die Wahrscheinlichkeiten der 32 Ländern einschätzt, die an der Weltmeisterschaft teilgenommen haben. Die höchste Siegeswahrscheinlichkeit 2010 erreichte dabei Spanien mit einem Wettmarkt von etwa 17 Prozent. Daraufhin folgen die Länder Brasilien und Argentinien sowie England und Holland.

Mit einer 6,4 prozentigen Wahrscheinlichkeit liegt das deutsche Team noch knapp vor dem Titelverteidiger Italien mit sechs Prozent. Somit gelten diese Länder als die Mitfavoriten für den Titel des Weltmeisters. Der Wettmarkt deklariert den Gastgeber, Südafrika, als Außenseiter mit einer geringen Gewinnwahrscheinlichkeit von 0,6 Prozent.

Wie läuft die Einschätzung der Prognose ab?

In den Wirtschaftswissenschaften wird die Untersuchung der Sportwetten bei den Entscheidungen unter der Unsicherheit zugeordnet. Da es sich bei den Ausgängen der Sportveranstaltungen nicht sicher gehen kann, handelt es sich hierbei um Untersicherheit. Die zukünftigen Ereignisse, wie die Weltmeisterschaft 2010, können nur unter der Untersicherheit vorausgesagt werden. Der Eintritt der unsicheren Ereignisse kann nur mit verschiedenen Theorien und Wahrscheinlichkeiten aufgestellt werden. Die unsicheren Ereignisse kann man jedoch aus den angebotenen Quoten der Wetten an dem Wettmarkt herleiten.

Der Ablauf der Einschätzung und PrognoseDie Wettquote misst dabei die Ausschüttung des Gewinns in Euro, wenn die Prognose stimmt und das bestimmte Land die Weltmeisterschaft gewinnt. Bei den meisten Quoten handelt es sich dabei um die sogenannten Festquoten. Dies bedeutet, dass die Quoten der Wettanbieter nach der subjektiven Meinung angeboten und kalkuliert werden. Wenn man sich also für eine Wette entscheidet, kennt man die Quote und entscheidet nach der subjektiven Einschätzung, in welcher Höhe und ob er die Wette mit der jeweiligen Quote annehmen möchte. Die Quote ändert sich ab diesem Zeitpunkt natürlich nicht mehr. Für die beiden Akteure bleibt die Wettquote bis zu dem Beginn des Ereignisses.

In der Zwischenzeit können die Quoten von dem Online Wettbüro geändert werden, wenn zum Beispiel neue Informationen erscheinen und die Quote somit beeinflussen. Die Gewinnauszahlung bleibt aber nach der Quote, mit der er die Wette eingegangen ist. Derjenige, der bei Eintritt des Ereignisses, also zum Beispiel der Weltmeisterschaft, das Spiel besser einschätzen konnte, gewinnt dabei.

Die Wahrscheinlichkeiten der Sportwetten

Die Wahrscheinlichkeiten der SportwettenIn der Regel beinhaltet die Wettquote alle Informationen, welche der Anbieter zur Verfügung hat und die für den Eintritt des Ereignisses wichtig sind. Dann formt der Anbieter erst einmal eine subjektive Wahrscheinlichkeit bzw. Einschätzung (Prognose) für die Ereignisse an und kalkuliert aus diesen Informationen die Wettquote. Genau genommen handelt es sich bei den Begriffen für die Wahrscheinlichkeit nicht um eine statistische Wahrnehmung. Dies liegt daran, dass es sich bei den Fußballspielen nicht um ein vorhersehbares Ereignis handelt und es immer neue Konstellationen gibt und daraus kein kontrolliertes Zufallsexperiment gemacht werden kann. Die Rede ist daher von der implizierten Wahrscheinlichkeit.

Wie die implizierte Wahrscheinlichkeit auf einen Sieg der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 aus den Quoten als Prognose berechnet werden kann, zeigt die folgende Schnellstudie. Hier sieht man die Wettquoten von jedem von den 32 teilnehmenden Länder für den Gewinn des Titels von den 20 Anbietern. Dabei bezeichnet odd die Wettquote, i das Land und j den Wettanbieter. Für alle Länder sowie alle Anbieter und Wettbüros sind diese in der Tabelle A zu finden. Jedoch muss man hierbei bedenken, dass der Anbieter bei den Berechnungen der Quoten die Höhe durch den Abzug des Gewinns, den er für sich einbehält, abzieht. Dadurch ist es notwendig, die Arbitragewetten zu reduzieren, wenn man aus der Sicht des Wettanbieters spricht.

Die Verfälschung der WM Quote

Die Verfälschung der WM QuoteDurch den Abzug des Gewinns kommt es zu einer Verfälschung der Quote und die Prognose wird nicht mehr stimmen. So kann man sagen, dass es sich um keine fairen Quoten bei den Wetten des Anbieters handelt. Damit man die Siegeswahrscheinlichkeiten für jedes Land berechnen kann, muss erst einmal die Gewinnmarge bei den Anbietern abgezogen werden. Wichtig ist, dass der Wettanbieter für jedes Land und jede Wette die gleiche Gewinnmarge verwendet. Ebenfalls findet man die Gewinnmargen der Anbieter ebenfalls in der Tabelle A in den letzten Teilen. Hier erkennt man, dass die Gewinnmargen stark zwischen den Anbietern variieren.

Hier findet ihr die Quelle bei der Universität Hohenheim, mit allen dazugehörigen Formeln, Berechnungen, Analysen und Tabellen. Somit kann jeder bei der nächsten WM seine eigenen wissenschaftlichen Prognosen für die Gewinnchance auf den WM Titel berechnen.

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