HFC Tübingen

Alles über den Verein HFC Tübingen. Die Universitätsstadt Tübingen zählt mit ihren knapp 90 Tausend Einwohner zahlreiche Sportvereine vom Basketball, Handball und Turnen bis hin zum Fußball. In dieser beliebten Breitensportart Deutschlands gibt es auch in Tübingen eine sehr große Auswahl für Fußballer und Fußballrinnen. Tübingen zählt insgesamt elf Fußballclubs, die von der Verbandsliga bis zur Kreisliga spielen.

Ein Kreisligist heißt HFC Tübingen. Oder auch ausgeschrieben: Hellas Fußball Club Tübingen e.V. Der Name „Hellas“ übersetzt heißt Griechenland und lässt sich mit der Gründung des Clubs erklären. Eine Gruppe von Griechen gründeten 2010 den HFC Tübingen. Auch die blau-weißen Vereinsfarben sind traditionell griechisch. Der Verein besteht aus einer Herrenmannschaft, der an der Waldhäuserstrasse im Norden Tübingens beheimatet ist.

Die Geschichte des HFC Tübingen

HFC Tübingen Webseite

Screenshot der Webseite des HFC Tübingen Fußballverein (www.hfc-tuebingen.de) aufgenommen am 27.03.2014

In Deutschland gibt es schon lange Vereine mit Migrationshintergrund, vor allem auch türkische, aber auch andere Nationen haben ihre Vereine. Die Fußballer mit Migrationshintergrund wollen mit ihren Freunden organisiert Fußball spielen. Auch der HFC Tübingen ist ein Club mit Migrationshintergrund.

Griechen hatten Ende 2010 in einer Bar die Idee gemeinsam Fußball zu spielen. Im April des darauffolgenden Jahres bekam der HFC die Zustimmung des Amtsgerichts. Sofort wurden weitere Spieler und auch Trainer gesucht, damit es im Juni 2011 mit dem Training im Jahn-Allee los gehen konnte und zur neuen Saison 2011/2012 mit dem Ligabetrieb losgehen konnte. Weitere Aufgaben waren die Meldung der Mannschaft bei Württembergischen Fußballverband (WFV), Beantragung der Spielpässe, Organisation der Trikots, Erstellung des Logo und die Sponsorensuche. Damals bestand der neue Verein Tübingens komplett aus Griechen. Sie sehen sich auch als „griechischer“ Verein mit griechische Malzeiten am Spieltag, aber sie verdeutlich auch, dass sie weltoffen. Dadurch gewann der HFC auch Spieler anderer Nationen.

Sportliche Erfolge des Fußballvereins

Der HFC Tübingen begann in der Saison 2011/2012 in der Kreisliga C. In der Liga hielt die Mannschaft sehr gut mit und spielte schon ein Jahr später in der Relegation für den Aufstieg. Die Relegation wurde zum Alltag des Clubs. Jedes Jahr spielte das Team um den Aufstieg. Erst 2016 war der Verein in der Relegation erstmals erfolgreich und konnte in die Kreisliga B aufsteigen. In der Aufstiegssaison verlor das Team kein Mal, nur dreimal ging ein Spiel des HFC Unentschieden.

Die Auftiegsrelegation bestand der griechische Fußballverein deutlich. Gegen den TSV Kiebingen II siegte das Team mit 5:0 auswärts und gegen den TSV Kusterdingen II gewannen das Team mit 8:3 zu Hause. Auch in der Kreisliga B spielt der HFC Tübingen in der vorderen Tabellenhälfte mit. Die Gegner in Kreisliga B (Staffel 8) heißen unter anderem TSV Gomaringen II, TSV Lustnau II, TGV Entringen II, TSV Altingen II und SV Weiler II/SV Wendelsheim II.

Offenheit und Zusammenhalt beim HFC

Der HFC Tübingen zählt bei jedem Heimspiel rund 200 Zuschauer, die das Team auch in schwierigen Situationen anfeuern. An Heimspieltagen spürt man die griechische Mentalität. Alle gehen freundlich miteinander und essen Suvlaki und trinken Ouzo zusammen. Der Verein besteht nicht mehr zu 100 % aus Griechen. Die Spieler kommen auch aus Deutschland, Tunesien, Kroatien, Türkei, Japan und auch der Niederlande. Der gesamte Verein steht in guten wie auch in schlechten Zeiten zusammen.

Sonstiges über den Sportverein

Informationen über den griechischen Fußballverein bekommt man über die eigene Facebookseite des Vereins. Die Heimspiele des HFS Tübingen finden an der Waldhäuserstrasse 148 in 72076 Tübingen statt.

Anekdoten aus der HFC-Geschichte

  • Ein Fußballer des Hellas FC debütierte gegen den SV Neustetten. Der Spieler spielte sein allererstes Fußballspiel im Ligabetrieb überhaupt. Der Spieler überzeugte mit einer sehr guten spielerischen Leistung. Dann verursachte er einen Elfmeter und flog leider vom Platz.
  • Ein Spieler fuhr zum HFC-Auswärtsspiel beim SV Oberndorf. Der Spieler verfuhr sich allerdings sich um circa 50 km, weil er nach Oberndorf am Necker gefahren ist.
  • Zwei Teamkameraden verabredeten sich am Hauptbahnhof um zum Auswärtsspiel zufahren. Der eine stand aber am Reutlinger Bahnhof und der andere in Tübingen.
  • Ein Spieler aus SV Wannweil versuchte eine Schwalbe und ein HFC Spieler sagte „Du kannst von mir noch viel lernen.
  • Beim Spiel gegen Eintracht Rottenburg bekam die Rottenburger Mannschaft einen Elfmeter und der Gefoulte bekam die Rote Karte.
  • Im ersten Trainerstab hieß jemand Papadopulos. Er hat denselben Nachnamen wie der Bundesligaspieler Kyriakos Papadopoulos, der vor zwei Jahren mit dem Hamburger SV in die zweite Bundesliga abgestiegen ist. Früher spielte er auch für den FC Schalke 04.
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