KBC Duisburg

Der deutsche Sportverein aus dem Ruhrgebiet, der Kaßlerfelder Ballsportclub Duisburg 1888 verfügt über die Sportabteilungen Fußball und Tai-Chi. Die frühere Frauenfußball-Abteilung machte in den 1980er bis frühen 1990er Jahren den Verein national sowie international bekannt.

Die Historie des KBC Duisburg

Der KBC Duisburg wurde 1888 aus dem Turnverein Kaßlerfeld gegründet. Den Fußballplatz wechselte man des Öfteren. Die Kleewiese wurde nach dem Ersten Weltkrieg Ackerland. Die Mitglieder bauten in monatelanger Arbeit einen neuen Sportplatz, auf dem die erste Mannschaft in 1923 die B-Meisterschaft errang.

KBC Duisburg Webseite

Screenshot der Webseite des KBC Duisburg Fußballverein
(www.kbc-duisburg1888.de) aufgenommen am 10.10.2004

Im Zweiten Weltkrieg machten die Nazis einen Flugplatz daraus. Der Platz konnte zum Fußballspielen nicht mehr benutzt werden. Die Nazis bauten dort einen Flugplatz. Die Mitglieder schufen einen neuen Platz, so dass im Krieg ein Spielbetrieb aufrecht erhalten werden konnte. Bis zum 14. Oktober 1944 konnte durchgespielt werden mit den vielen Holländern. Sie spielten jeden Sonntag für Kaßlerfeld Fußball. Nach dem Zweiten Weltkrieg schlossen sich die Kaßlerfelder Sportvereine zum Kaßlerfelder Ballspielclub zusammen. Der KBC Duisburg war der zweite Verein hinter Duisburg 08, der eine Lizenz bei den Besatzern sofort bekam. Trikots hatte ein Freund des Vereins versteckt in einem Oberhausener Bergwerk. Das erste Fußballspiel nach dem Krieg fand in Duisburg statt auf dem Platz am Ruhrdeich. Der KBC verlor gegen Duisburg 08.

Nach der Nazizeit schlossen sich die Sportvereine Kaßlerfelds zum Kaßlerfelder Ballspielclub zusammen. Er bekam sofort eine Lizenz bei den Besatzern. Der Fußball in Duisburg lebte auf und Stadtmeisterschaften wurden durchgeführt. Nach der Klasseneinteilung war der KBC in der Bezirksklasse. Er erreichte einen vierten Platz in der Saison 1947/48, bis heute die beste Platzierung. Der Verein stieg ab in die erste Kreisklasse. Der Männerfußball hatte seine Hochzeit Anfang der sechziger Jahre.

Der Frauenfusball im Sportverein aus Duisburg

Die Vereinswirtin Paula Schmitz gründete in 1970 die Frauenfußball-Abteilung mit dem ersten Trainer Gregor Grillemeier. Der Frauenfußball wurde ein toller Erfolg. Ging das Finale in 1980 um die deutsche Meisterschaft auch verloren, kam Erfolg für Erfolg. Hier die Highlights:

  • 1980 Deutscher Vize-Meister
  • 1983 Deutscher Pokalsieger
  • 1985 Deutscher Meister
  • 1988 Deutscher Vize-Meister
  • 3 x Dritter bei deutschen Meisterschaften
  • 1975 bis 1988 Niederrhein-Meister 13-mal
  • 1977 bis 1988 Niederrhein-Pokalsieger 11-mal
  • 1990/91 bis 1993/94 Frauen-Fußball-Bundesliga

Mehr Details zum Frauenfusball im KBC Duisburg

In 1985 holte die Frauenmannschaft die Deutsche Meisterschaft nach Duisburg. Im Finale siegte sie auf dem Sportplatz des MSV Duisburg 1:0 gegen den FC Bayern München durch ein Tor von Anja Klinkowsk, die kurz zuvor eingewechselt war. Jürgen Krust trainierte die Mannschaft. Sie verpasste im selben Jahr das Double: Das Pokalfinale trug man erstmals vor dem Männer-Endspiel in Berlin aus. Es ging mit 3:4 verloren gegen den FSV Frankfurt im Elfmeterschießen. Drei Jahre später im dritten und letzten Mal in einem Meisterschaftsfinale verlor der KBC im Elfmeterschießen gegen die heimische SSG in Bergisch Gladbach mit 4:5.

In 1990 wurde die Frauen-Fußball-Bundesliga gegründet. Der KBC war mit dabei. Leider zeigte sich damals der langsame Abstieg. Der Lokalrivale FC Rumeln-Kaldenhausen stieg in 1993 in die Bundesliga auf. Ein Jahr später stieg der KBC aus der Bundesliga ab. Er verschwand in der Versenkung. Einigen Jahre spielte man in unteren Spielklassen, dann wurde die Abteilung aufgelöst. Die Sportlerinnen, Trainer sowie Betreuer bildeten eine eigenständige Abteilung beim Sportverein Eintracht Duisburg.
Die Nationalspielerinnen vom KBC Duisburg sind:

  • Sandra Alter mit 2 Länderspielen
  • Gudrun Gottschlich mit 22+ (mehr beim nächsten Verein)
  • Sandra Hengst 7 und
  • Andrea Limper ebenfalls 7
  • Birgit Offermann mit 7
  • Claudia Reicher 3 und
  • Martina Voss 23+

Weiteres zu den Fußball Nationalspielerinnen

Torwart Sandra Alter spielte in der U19 und gehörte dann zum Aufgebot der A-Nationalmannschaft Europameisterschaft in 1991. Sie beendete die sportliche Karriere wegen eines Autounfalls. Stürmerin Gudrun Gottschlich gewann mit der Nationalmannschaft in 1991 die Europameisterschaft. Sie erzielte zwei Tore. Mittelfeldspielerin Sandra Hengst begann beim KBC Duisburg und wechselte in 1993 zu Grün-Weiß Brauweiler. Bei der A-Nationalmannschaft schoss sie ein Tor und wurde in 1991 Europameister. Andrea Limper begann in 1985 beim KBC und wurde im selben Jahr Deutscher Meister. Sie spielte bis 1987 in der Nationalmannschaft.

Stürmerin Birgit Offermann gewann mit dem KBC Duisburg in 1983 DFB-Pokal und in 1985 die deutsche Meisterschaft. Torhüterin Claudia Reicher spielte von 1984 bis 1988 beim KBC und wurde in 1985 im heimischen Stadion Deutscher Meister. Mittelfeldspielerin Martina Voss war der Star beim KBC. Sie spielte insgesamt 125 Mal in der Nationalmannschaft in über 15 Jahren und bekam als zweite Spielerin ein Abschiedsspiel geschenkt.

Der KBC Duisburg heute

Derzeit ist der aktuelle Fußball beim KBC bei den Männern und der Jungend vertreten. Die erste Mannschaft agiert in der Kreisliga C.

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