UEFA kündigt den Videobeweis bei der Champions League und EM an

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Die UEFA (Europäische Fußball-Union) hat sich endlich durchgerungen den Videobeweis auch in der Champions League und bei der nächsten Europameisterschaft (EM 2020) einzuführen. Allerdings sorgt sich der UEFA-Präsident Aleksander Ceferin darum, dass es zum Chaos führen könnte und schaut sich die WM 2018 in Russland deshalb ganz genau an. Somit bleibt die UEFA-Spitze bei dem Thema Videobeweis weiterhin zwiegespalten.

Der UEFA-Präsident hat einerseits die Einführung des technischen Hilfsmittels (Videobeweis) für die Champions League Saison 2020 sowie für die EM 2020 in Aussicht gestellt, andererseits befürchtet Aleksander Ceferin, genau wie viele andere Fußball Experten, das es bei der diesjährigen WM in Russland (14. Juni bis 15. Juli) zum Chaos kommen könnte.

Aleksander Ceferin wortwörtlich über den Videobeweis

In der Gazzetta dello Sport sagte Aleksander Ceferin: „Realistisch betrachtet, könnten wir den Videoassistenten ab der Saison 2019/20 in der Champions League und bei der EM einführen. Die Einführung wird kommen. Wir dürfen aber nicht voreilig handeln.“ Und weiter sagte er noch: „Ich habe einige Sorgen wegen der WM, wo Schiedsrichter eingesetzt werden, die noch nie mit dem Videobeweis zu tun hatten. Ich hoffe, dass es weder zu Skandalen noch zu Problemen kommen wird.“

Der Gerechtigkeit würde das Einführen des Videobeweises zu gute kommen, denn nichts ist ärgerlicher, als wenn eine Mannschaft wegen einer Schiedsrichter Fehlentscheidung vorzeitig ausscheidet obwohl alle im Fernsehen das Gegenteil gesehen haben. Das schöne an den Aussagen von Herrn Aleksander Ceferin (UEFA-Präsident) ist, dass sie bestätigen das der Videobeweis früher oder später kommen wird und somit für mehr Fairness sorgen kann.

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