Der deutsche Kader bei der Weltmeisterschaft 2018 in Russland

die mannschaft

Update vom 04.06.2018:
Unser Bundestrainer Jogi Löw hat heute seinen vorerst endgültigen Kader bekanntgegeben und somit die Spieler genannt, die es nicht zur WM 2018 nach Russland geschafft haben. Nicht dabei sind die 3 Feldspieler Tah, Petersen, und Sané. Bei der Torwartsituation hat es nach den vergangenen Testsielen auch etwas Bewegung gegeben, Manuel Neuer wird die Nummer deutsche #1 in Russland sein und dafür wird auch Torwart Bernd Leno aus dem Kader gestrichen und fährt nicht mit zur WM nach Russland. Damit hat sich dann das Thema Wagner oder Petersen auch endgültig erledigt. Sané ist für mich eine kleine Überraschung, denn er hat bei Manchester City eine bärenstarke Saison gespielt, aber leider in der Nationalmannschaft bisher noch keine überwältigenden Leistungen gezeigt, er kann zumindest mehr wie er in Manchester schon oft bewiese hat. Das sieht dann bildlich folgendermaßen aus (darunter kommt das Video der Bekanntgabe mit dem Bundestrainer):

Der vorläufige Nationalmannschafts-Kader

Der 16.05.2018 ist einer der Tage, welche die deutschen Fußball-Fans zweifelsohne als kleines Glanzlicht sehen. Bundestrainer Joachim Löw, liebevoll Jogi genannt, hat die Aufstellung der deutschen Nationalmannschaft genannt und diese Aufstellung bietet manch eine Überraschung, viel Gutes und hat auch viel Stoff für einen kleinen Skandal. Vor allem die Zeit der Bekanntgabe, könnte nicht Newsträchtiger sein. Die beiden Spieler der deutschen Mannschaft, Mesut Özil und Ilkay Gündogan, haben in London mit dem türkischen Präsidenten Recep Erdogan auf einem Foto posiert und als auf dem Trikot, welches Erdogan geschenkt bekommen hat, Gündogan den Spruch, er sei stolz auf seinen Präsidenten, geschrieben hat, entstand ein Skandal. Viele deutsche Politiker sind sich einig, wer in der deutschen Mannschaft spielt, sollte kein ausländisches Staatsoberhaupt als den Präsidenten. Wiederum andere Politiker sind der Ansicht, Politik und Sport sind zwei getrennte paar Schuhe und egal wie zweifelhaft Erdogans Ruf auch sei, dies hat mit Sport nichts zu tun. Auch wenn da sicherlich jeder eine andere Meinung zu hat, ob dies legitim ist oder nicht, die Nennung des WM-Kaders hätte sicherlich in keine medial präsentere Zeit fallen können, als in die aktuelle.

Der 2018er Kader der deutschen Nationalmannschaft

Der Kader der deutschen Nationalmannschaft besteht zuerst aus insgesamt 26 Spielern und unter diesen Spielern, tummelt sich manch eine Überraschung. Der im Vorfeld angeschlagene Manuel Neuer, seines Zeichens Star Torwart, fährt mit zur WM nach Russland. Mario Götze jedoch nicht, Bundestrainer Joachim Löw lässt den jungen Stürmer Zuhause. Alleine diese Verkündung hat für hitzige Diskussionen über die Qualität des neuen Kaders ausgelöst. Ebenfalls mit zur WM fährt der Freiburger Spieler Nils Petersen. Sandro Wagner, Stürmer beim FC Bayern München, darf ebenfalls nicht mit zur WM nach Russland fahren. Wagner hat seine Konsequenzen aus dieser Entscheidung gezogen und hat bekannt gegeben, er werde den DFB verlassen. Manch einer vermutet hier pure Enttäuschung als Motiv des Ausstiegs, manch anderer vermutet Neid als Motiv. Auch wenn man es vielleicht anders vermutet hätte, nicht nur der angeschlagene Manuel Neuer fährt mit zur Weltmeisterschaft. Jerome Boateng ist, trotz seiner Verletzung, ebenfalls im aktiven Kader der WM 2018 zu finden. Jogi Löw hat weitere Spiele genannt, welche aktiv auf dem Spielfeld zu finden sein werden. Aktiv im Spiel als Innenverteidiger, werden Ginter, Hummels, Tah und Sühle zu finden sein. Eine interessante Kombination. Das Entfernen von Götze und Wagner aus dem aktiven Kader, die Mitnahme von Neuer und Boateng, hitziger wurden selten Diskussionen zur Entscheidung des Bundestrainers über die Spieler im Kader geführt als aktuell. So waren es vor allem Mario Götze und Sandro Wagner, die 2014 in Brasilien vollends überzeugen und Deutschland weit nach vorne gebracht haben. Gerade bei diesen beiden Spielern, kumuliert die Diskussion in der Fußballwelt.

WM 2018 Trainingslager in Südtirol sowie Testspiele

Das Trainingslager wird in der Zeit vom 23.05 bis zum 07.06 in Südtirol bezogen. Löw ist vor allem bei Manuel Neuer zuversichtlich, dass er im Trainingslager die volle Leistung bringen kann, dies könne er vor allem bei den nächsten Testspielen beweisen, die am 02.06 und 08.06 stattfinden werden, zeigen. Das erste Testspiel wird gegen Österreich sein und das zweite Testspiel, wird gegen die Saudi-Arabische Nationalmannschaft stattfinden. Hier könne Neuer zeigen, auf welchem Status seine Leistung sich derzeit befinde. Ebenfalls wird ein Testspiel gegen die U20-Nationalmannschaft stattfinden. Im Härtefall kann Löw Neuer noch einen Tag bis vor dem ersten „richtigen“ WM-Spiel gegen Mexiko austauschen. Sollte dieser Notfall Austausch durchgeführt werden müssen, kann auch ein Spieler genommen werden, der nicht direkt zum aktiven Kader gehört. Hier wäre dann der Spielraum für Joachim Löw also alles andere als klein. Bis zum 04.06 muss der finale Kader genannt und bekannt gegeben worden sein. Sämtliche Angaben, die zum Kader gemacht worden sind, beruhen auf vorläufiger Basis. Jedoch kann man den Großteil des Kaders, außer ein Spiel fällt nun komplett von seiner vorherigen Leistung ab, als finalen Kader betrachten. Denn ob es ein Boateng oder ein Neuer ist, Jogi Löw weiß um Qualität seiner Spieler, die er nun für den Kader nominiert hat. Insgesamt wurden 4 Torhüter normiert, diese Zahl muss noch korrigiert werden. Denn bis zur finalen Auswahl der Spieler, muss noch ein Torhüter entfernt werden. Laut den Statuten, darf die Nationalmannschaft lediglich 2 Auswechselspieler und 1 aktiven Torwart besitzen. Wird es Neuer sein der doch durch seine Verletzung weitaus mehr gehandicapt ist, als angekommen? Oder wird es einer der anderen nominierten Torhüter, wie z.B. Leno, Stegen oder Trapp sein? Es bleibt abzuwarten, in welcher Form der Kader wirklich am Ende final bestückt sein wird.

Jogi Löw und Bierhoff verlängern Vertrag über Russland hinaus

Die vorläufige Nominierung des Kaders sind jedoch nicht die einzigen News, welche Fußball Deutschland in Staunen versetzten. Bundestrainer Joachim Löw hat seinen Vertrag beim DFB verlangt – Bis zur WM 2022 in Qatar. Das bedeutet, unser Bundestrainer Jogi Löw wird uns auch bei der WM 2022 begleiten. Dies ist jedoch nicht die einzige Vertragsverlängerung. Auch Oliver Bierhoff, Manager des DFBs, verlängert seinen Vertrag. Der Stürmer und Managers des deutschen Fußball Bundes verlängert den Vertrag für 6 weitere Jahre – Er bleibt bis 2024 in seiner jetzigen Position. Wer hätte das gedacht und hätte man mal eine Fussballwette darauf gesetzt.

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