Bundesliga Relegation 2018 – Wolfsburg macht großen Schritt Richtung Klassenerhalt

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Vor 28.000 Tausend Zuschauern in der ausverkauften Arena in Kiel bezwangen die Wölfe aus der zweiten Liga den zweit Liga dritten aus Kiel mit einem letztlich glücklichen 3:1 in einem unterhaltsamen offensiven und auch spannenden Fußballspiel.

Die im Vorfeld diskutierte Überlegenheit des Vfls Wolfsburg aufgrund der individuellen qualitativen Überlegenheit der einzelnen Spieler konnte die 11 aus Niedersachsen am Abend deutlich werden lassen. 85 % der befragten sahen die Vfl nach einer Umfrage von NDR 2 vor dem Spiel vorne. Wolfsburg war dominierend und kam insgesamt besser ins Spiel. Die Erstliga Erfahrung war deutlich zu sehen und in den Entscheidenden Momenten beherrschten sie das Spiel. Die Wölfe nutzen die Chancen die sie hatten konsequenter als die KSV von Markus Anfang.

Das angekündigten „zweite Endspiel“ der Saison konnte somit souverän zu Gunsten der Vfl entschieden werden. Die Wolfsburger aus Niedersachsen zeigten die nötige Nervenstärke und bewiesen Wettbewerbs Qualität und Stabilität die eine Mannschaft aus der ersten Liga in ein Endspiel mitbringen muss.

Trainer Markus Anfang konnte seine erst Liga Ambitionen mit der KSV leider nicht von Anfang an wie geplant in das Relegationsspiel mit einbringen. Seine akribische Art des offensiven Fußballs blieb über zu weite Strecken des Spiels nicht Präsent und vor allem nicht effektiv genug. Ihm gelang es zu spät seiner Mannschaft zum richtigen Kombinationsspiel mit den hochkarätigen Torchancen zu verhelfen. Die Leistung der vergangenen Spieltage konnte nicht ganz erreicht werden. Seiner Mannschaft gelang es erst viel zu spät in Hälfte ihr effektives offensiv Kombinationsspiel der vergangenen Saison abzurufen. So scheiterten die Kieler an ihren Chancen Verwertung und blieben im letzten Schritt oft zu unpräzise.

Wolfsburg konsequenter als Kiel

Der Vfl Wolfsburg konnte im letzten Spiel der 22. Saison in der ersten Bundesliga einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Die Mannschaft von Bruno Labbadia gewann das Hinspiel der Relegation in Kiel mit 2:1. Wie schon im vergangen Jahr in Braunschweig schafften die Wölfe es die Oberhand zu behalten und den Sieg einzufahren. Der Abstand von 2 Toren ist jedoch noch im Bereich des Möglichen da den Kielern ein im Rückspiel in der nächsten Woche ein 2:0 für das Entscheiden der Relegation reichen würde. Das Team von Bruno Labbadia würde dann 3 Treffer brauchen um den Sieg für sich entscheiden zu können. Die Angst sowie der Respekt seien zu spät abgelegt worden, kommentierte Rafael Czichos auf NDR2.

Die Wölfe konnten durch schnellen Angriffsfußball überzeugen. Markus Anfang nahm 5 Änderungen in der Startformation vor: Labbadia änderte die Mannschaft im Vergleich zu dem Spiel gegen Köln nur auf einer Position. Den Wolfsburgern war anzumerken das sie viel Selbstbewusstsein aus dem Spiel gegen Köln gezogen hatten. Dann ging alles zu schnell für die KSV. Das Spiel neigte sich nach ausgeglichenen Anfangs Minuten schnell zugunsten der Gastgeber. Nach Yunus Mallis Schuss konnte Divock Origi zum 1 :0 abstauben. Eine weitere gefährliche Aktion von Williams konnte erst in der letzten Sekunde von Kronholm entschärft werden.

Vom offensiv Fußball der zweiten Liga mit 71 Toren war kaum etwas zu sehen. Die Gäste konnten kaum in Erscheinung treten und hatten Schwierigkeiten in ihr Kombinationsspiel zu kommen. Kingsley Schindler traf nach Vorarbeit von Knoche und Schindler zum 1:1. Die Freude am Ausgleich hielt sich aber nicht lange. Nach einer misslungenen Kopfball-Aktion im eigenen Strafraum konnte Brekalo mit einem Schuss aus 17 Metern den Ball volley im Tor unterbringen. Ein sehr schöner Treffer unter die Latte. Danach ging es mit dem Ergebnis in die Kabine.

Mallis Treffer zum 3:1

Die die erste Gelegenheit in Halbzeit zwei hatten die Gäste. Danach nutze Drexler die Vorarbeit von Schindler, schoss Keeper Casteels den Ball jedoch nur in die Arme. Stattdessen jubelten einige Minuten später erneut die Niedersachsen. Nach einem steilen Zuspiel auf Malli konnte dieser geschickt Kronholm umspielen und anschließend zum 3:1 in der 56. Minute zum 3:1 Führungstreffer einschieben. Der Vfl gelang es anschließend das Spiel zu kontrollieren. Weitere Möglichkeiten durch William und Renato Steffen blieben allerdings erfolglos.

Die Schlussoffensive der KSV

In der letzten Viertelstunde der Partie gelang es den Störchen noch einmal in ihr Spiel zu finden. Sie wurden mutiger und erspielten sich einige gute Chancen. Diese blieben aber allesamt ungenutzt. In der 71. Minute schoss Alexander Mühling den Ball knapp links oben vorbei. Seydel verpasste in Minute 75 per Kopf die Gelegenheit zum Ausgleichstreffer. Drucksch verfehlte aus 14 Metern in Minute 82 knapp den Kasten. Seydel verfehlten in der 84 Minute den Pfosten nur sehr knapp. Doch die offensiven Bemühungen der heimischen Störche blieben leider ungenutzt. Viele gute Gelegenheiten und keine Tore machten letztendlich den Klassenunterschied zwischen dem 2. Ligisten und dem Vfl aus Wolfsburg deutlich.

Das starke offensiv ausgerichtete Kombinationsspiel der KSV in der Schlussviertelstunde machte jedoch einen guten Eindruck und Mut für das Rückspiel und machte deutlich, dass die KSV mit der Qualität eines VFLs aus der ersten Liga durchaus mithalten kann und sich im Rückspiel aufgrund des gut funktionierenden offensiven Fußballs nicht verstecken braucht, sofern sie zu ihrem Spiel kommt. Wir halten sie in der Fußball News Kategorie auf dem laufenden.

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